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Qualitätsbaustoff Holz

Johannes KellerBau
GmbH + Co. KG

Kuntzestraße 72
73079 Süssen
Telefon 07162 12-1
Telefax 07162 12-288

Energetische Gebäudesanierung

Rendite durch energetische Gebäudemodernisierung

Sie wollen in Ihr Gebäude investieren und sich unabhängiger von steigenden Energiepreisen machen. Wenn Ihr Haus in die Jahre gekommen ist, es verschönert oder modernisiert werden soll, lohnt sich die Investition in energiesparende Maßnahmen doppelt.

Energieeinsparung rechnet sich!

Die energetische Sanierung Ihres Hauses erbringt schon bei moderaten Energiepreissteigerungen von 4% jährlich eine höhere Rendite als festverzinsliche Wertpapiere. Beispielhaft wurde die Rendite für zwei typische Hausformen berechnet.

Freistehendes Einfamilienhaus (EFH)

Reihenendhaus (REH)

Baujahr 1928

Baujahr 1970

Wohnfläche ca. 135 m²

Wohnfläche ca. 135 m²

Baukonstruktion:
Vollziegelmauerwerk, ausgebauter hölzerner Dachstuhl, Kasten-Doppelfenster

Baukonstruktion:
Betonhohlbockstein-Mauerwerk, Stahlbeton-Dachdecke, Isolierglasfenster

Dabei wurden folgende Baumaßnahmen geplant:

  • Neue Dachdämmung (Dämmstoffdicke: 20 cm)
  • Anbringung eines Wärmedämm-Verbundsystems (Dämmstoffdicke: 16 cm)
  • Einbau wärmeschutzverglaster Fenster
  • Kellerdeckendämmung (Dämmstoffdicke: 10 cm)
  • Einbau eines Gasbrennwertkessels
  • Installation eines Solarkollektors mit Warmwasserspeicher
  • Installation einer mechanischen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Ergebnis Primärenergiebedarf

Der Primärenergiebedarf reduziert sich durch die energetische Modernisierung beim freistehenden Einfamilienhaus von 315 kWh/m² auf 86 kWh/m².

Der Primärenergiebedarf des Reihenendhauses wird von 306 kWh/m² auf 104 kWh/m² verringert.

Rendite und Amortisationszeit der energetischen Gebäudemodernisierung

Bei einer energetischen Verbesserung kann für das Einfamilienhaus bereits bei einer moderaten Energiepreissteigerung von 4 % eine jährliche Rendite von 9,3 % erzielt werden. Bei 4% jährlicher Energiepreissteigerung erzielen Sie auch beim Reihenendhaus Renditen von über 5%!

Energie-
preissteigerung

Rendite
EFH

Amortisationszeit
EFH

Rendite
REH

Amortisationszeit
REH

4 %

9,3 %

17 Jahre

5,6 %

30 Jahre

Berechnungs-Grundlagen

Den Amortisationsberechnungen wurden folgende Annahmen zu Grunde gelegt:

  • Ansatz von Energiepreisen gemäß Stand Frühjahr 2008: Lieferpreise für Heizöl von 0,85 EUR/l und für Erdgas von 0,61 EUR/m³ bzw. 5,81 Cent/kWh. Höhere Energiepreise bedeuten höhere Renditen, d.h. die energetische Sanierung amortisiert sich umso schneller, je höher die Energiepreise steigen.
  • Die vorhandenen Bauteile wie Fassaden, Fenster und Dachflächen wären nach jeweils 10 Jahren instand zu setzen. Mit der energetischen Sanierung werden zukünftige Instandhaltungsaufwendungen eingespart. Die Höhe der eingesparten Instandhaltungskosten wird beim Steildach (Beispiel 1) mit ca. 20 %, beim Flachdach (Beispiel 2) mit ca. 80%, bei den Fenstern mit ca. 25% und bei den Fassaden mit ca. 30% der betreffenden Kosten im Zuge der Wärmedämm-Maßnahmen angesetzt.
  • Für einen vorhandenen Ölheizkessel wurde jeweils eine Restlaufzeit von 5 Jahren zu Grunde gelegt. Die Kosten, die mit der Erneuerung des Heizkessels als Niedertemperatur-Ölfeuerungskessel in 5 Jahren entstehen würden, wurden in Höhe von ca. 70 % der Kosten des modernen Gasbrennwertkessels bei der Amortisationsrechnung berücksichtigt.
  • Für vorher nicht vorhandene Bauteile bzw. Bauteilkomponenten wie die Kellerdeckendämmung, der Solarkollektor mit Warmwasserspeicher sowie die mechanische Lüftungsanlage sind die ungeminderten Investitionskosten zu Grunde gelegt.
  • Für die energetisch sanierten Bauteile wurde eine Nutzungsdauer von 30 Jahren, für den Gasbrennwertkessel von lediglich 15 Jahren angesetzt.
  • Die Mehrkosten der energetischen Sanierung belaufen sich für das Beispiel 1 auf 43.500,00 EUR bei 66.700,00 EUR Gesamtkosten und für das Beispiel 2 auf 36.400,00 EUR bei 53.500,00 EUR Gesamtkosten.
  • Bei der Amortisationsrechnung wurde ein banküblicher Verzinsungssatz in Höhe von 5,5% berücksichtigt.
  • Die Berechnung berücksichtigt keine Inanspruchnahme von Förderprogrammen des Bundes, der Länder oder der regionalen Versorger.
  • Die Rendite, bezogen auf Mehrkosten der energetischen Sanierung, errechnet sich unter Berücksichtigung der angesetzten Energiepreis-Steigerungsrate. Es wurden Berechnungen für einen jährlichen Energiepreisanstieg von 4%, 8% und 12% durchgeführt.

Quelle: ZDB Zentralverband des Deutschen Baugewerbes